Anhand Die BBG steht für eine verlässliche und zukunftsfähige Mobilität im Alltag. Wir sehen das neue WATZ Mobil als derzeit einzige realistische Chance, Mobilität für alle Generationen dauerhaft sicherzustellen. Dabei ist für uns entscheidend, dass sämtliche Haltestellen angefahren werden können – auch jene, die bislang vom regionalen Busverkehr bedient werden. An rein formale Lösungen glauben wir nicht mehr. Stattdessen setzen wir auf praktikable Konzepte vor Ort. Dazu gehört für uns eine enge, auch preislich attraktive Zusammenarbeit mit der örtlichen Taxizentrale – ausdrücklich auch nach 22 Uhr. Eine überarbeitete und zeitgemäße Renaissance des Nachtschwärmers halten wir ebenfalls für sinnvoll. Das kostenlose Shuttle zwischen Bahnhof und Markt muss erhalten bleiben, denn es ist ein wichtiger Baustein für kurze Wege und Teilhabe.
Gleichzeitig sagen wir klar: Autos dürfen aus dem Markt nicht ausgeschlossen werden. Eine lebendige Ortsmitte braucht Erreichbarkeit. Parkplätze dürfen nicht aufgegeben werden – sie sind notwendig für Handel, Gastronomie und Besucher. Wo möglich, können sie sinnvoll überbaut werden, etwa zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum. Zusätzliche Parkmöglichkeiten müssen geschaffen werden. Die Planung und Finanzierung einer Tiefgarage ist dabei eine Herkulesaufgabe, die seriös, transparent und langfristig gedacht werden muss. Langfristiges Ziel der BBG war und ist eine Parkgarage am Salinenplatz mit direkter Anbindung an das Zentrum, idealerweise über einen Aufzug zur Maximilianstraße. Auch die heutige Situation zwischen Bahnhof und Markt muss sich spürbar verbessern. Die Verbindung durch den Postturm sollte wieder geöffnet werden. Starre Lösungen, die notwendige Entwicklungen blockieren, helfen dem Markt nicht weiter. Wo Alternativen nötig sind, muss beispielsweise im Bereich rund um den Pumptrack konsequenter aufgeräumt und vor allem besser kontrolliert werden.
Ein lebendiger Markt braucht außerdem einen starken Einzelhandel. Die BBG hat sich im Gemeinderat bereits erfolgreich für die „Meine Einkaufskarte“ der heimischen Unternehmen eingesetzt. Dieses Engagement wollen wir ausbauen. Die Gemeinde sollte den lokalen Unternehmerverbund noch stärker unterstützen und bewerben, wo immer es möglich ist. Denn eines ist klar: Das Geld gehört in den stationären Handel vor Ort. Stirbt der Handel, stirbt der Wirt – und am Ende sterben unsere Innenstädte.
Unser Ziel ist ein starker Ortskern mit funktionierender Nahversorgung. Dafür haben wir als BBG bereits Kontakte zu modernen, auch KI-gestützten Nahversorgungslösungen aufgebaut. Entscheidend ist, dass es im Markt wieder einen Nahversorger in geeigneter Lage gibt. Die Gemeinde muss hier unterstützend tätig werden, wo immer sie kann. Am Ende geht es um kurze Wege, sichere Wege und einen lebendigen Markt. Unsere Kernbotschaft ist eindeutig: Der Alltag muss vor Ort funktionieren.
